Was ist ein Partyanimal auf den Philippinen?

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Party Animal auf den Philippinen – Die Dinge, wie sie sich auf den Philippinen abspielen, sind für uns Europäer nicht immer ganz einfach zu verstehen… Man begibt sich in eine Bar in der Bargirls arbeiten um nach Kundschaft zu fragen und man will sie auslösen. Als Antwort bekommt man hingegen „Tut uns leid, wir bieten keine Barfine mehr an“ zu hören. „Du kannst aber ein Partyanimal sein und eine große Flasche Kokosnusswein bestellen“… Wie würdet ihr darauf reagieren? Man möchte doch nur ein Girl und keine große Falsche Wein haben… Wir klären dich hier auf, was es mit dem Partyanimal auf den Philippinen eigentlich auf sich hat.

Prostitution ist wie in Thailand auch auf den Philippinen verboten, jedoch sieht die Regierung auch gerne einmal weg und ansonsten sind die Anbieter der gewissen Dienstleistungen ebenfalls sehr erfinderisch um das Gesetz auszutricksen. Einer dieser Tricks ist das sogenannte Partyanimal.

Der Name Partyanimal ist eigentlich nur ein Kosename für Barfine. Da Prostitution verboten ist, können die Barbesitzer auch nicht groß Ankündigen, dass es eine Barfine gibt und diese XXX kostet. Stattdessen ließen sie sich etwas Kluges einfallen. Die stellten Flyer an den Tischen auf, wo eine Flasche Schnaps oder Wein abgebildet ist und beschrifteten diese mit der Aufschrift „Party Animal – Start your Party with a bottle of Party Animal“. Darunter befindet sich anschließend der Preis von +/- 1.800 Peso.

Bestellst du jetzt die Party Animal, so bekommst du aber anders als geglaubt KEINE Flasche Wein, oder sonstige Getränke, oder falls doch, dann kannst du diese nicht trinken. Lediglich das ausgewählte Girl macht sich fertig und begleitet dich anschließend mit nach Hause, sofern sie das möchte. Somit ist die Bar aus gesetzlicher Sicht aus dem Schneider, da ja nichts auf Prostitution hindeutet. Clever gemacht, oder?

Auf den Philippinen müssen sie sich die Barbetreiber etwas mehr schützen, da du bereits in der Bar den Betrag für das Girl bezahlst, somit fällt das ganz klar unter Prostitution, was ja strengstens verboten ist,

In Thailand ist das ganze ähnlich, jedoch unserer Meinung nach etwas schlauer gemacht. Dort ist der Begriff Barfine ganz normal gebräuchlich. Du bezahlst dort rein theoretisch nur den Arbeitsausfall der Dame, nicht aber die Dame selbst, somit hat das nichts mit Prostitution zu tun. Was du anschließend mit dem Girl machst, weiß der Barbesitzer ja nicht, somit sind die Vorwürfe gegen ihn haltlos und was das Girl macht, das ist ihre Entscheidung. Einfallsreich sind sie ja, das muss man ihnen lassen 😉

Bist du auch ein Partyanimal und kanntest du den Begriff bereits?


Täglich neu aus: Thailand, Philippinen, Kambodscha, Hongkong, uvm.
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